BFH Urteil vom 11.11.2015, V R 8/15

E-Law Admin/ Oktober 30, 2018/ BFH-Rechtsprechung, Rechtsprechung/ 0Kommentare

Der Gesellschafter einer noch zu gründenden GmbH kann im Hinblick auf eine beabsichtigte Unternehmenstätigkeit der GmbH nur dann zum Vorsteuerabzug berechtigt sein, wenn der Leistungsbezug durch den Gesellschafter bei der GmbH zu einem Investitionsumsatz führen soll.

BGH 5. Zivilsenat, Beschluss vom 05.07.2018, V ZB 10/18

E-Law Admin/ September 13, 2018/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

§ 40 Abs. 1 GBO Leitsatz 1. Eine die entsprechende Anwendung des § 40 Abs. 1 GBO rechtfertigende erbgangsgleiche Gesamtrechtsnachfolge ist gegeben, wenn aus einer zweigliedrigen Personenhandelsgesellschaft ein Gesellschafter ausscheidet und es zu einer liquidationslosen Vollbeendigung der Gesellschaft und damit zu einer anwachsungsbedingten Gesamtrechtsnachfolge des anderen Gesellschafters kommt. 2. Diese Gesamtrechtsnachfolge ist grundbuchverfahrensrechtlich (§ 29 Abs. 1 GBO) jedenfalls dann

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BFH 11. Senat, EuGH-Vorlage vom 13.06.2018, XI R 6/17

E-Law Admin/ September 12, 2018/ BFH-Rechtsprechung, Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz 1. NV: Ist unter Umständen wie denen des Ausgangsverfahrens, in denen eine Erzeugerorganisation im Sinne des Art. 11 Abs. 1, Art. 15 der VO Nr. 2200/96 an die ihr angeschlossenen Erzeuger Gegenstände liefert und hierfür von den Erzeugern eine nicht den Einkaufspreis deckende Zahlung erhält, a) NV: vom Vorliegen eines Tauschs mit Baraufgabe auszugehen, weil sich die Erzeuger im

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BGH 9. Zivilsenat, Urteil vom 05.07.2018, IX ZR 139/17

E-Law Admin/ August 27, 2018/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz WebView § 134 Abs. 1 InsO § 232 HGB Zahlungen des Inhabers eines Handelsgewerbes an einen stillen Gesellschafter, denen ein gewinnunabhängiges Zahlungsversprechen im Gesellschaftsvertrag zugrunde liegt, sind entgeltliche Leistungen, wenn sie die Gegenleistung für die erbrachte Einlage darstellen. Verfahrensgang vorgehend OLG Oldenburg (Oldenburg), 24. Mai 2017, Az: 1 U 31/16vorgehend LG Osnabrück, 29. Juli 2016, Az: 7 O 2417/15

BGH 7. Zivilsenat, Beschluss vom 21.03.2018, VII ZR 170/17

E-Law Admin/ August 10, 2018/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Verfahrensgang LG München I, Entscheidung vom 31.01.2017 – 8 O 20112/14 –  OLG München, Entscheidung vom 04.07.2017 – 28 U 635/17 Bau – Tenor Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. März 2018 durch den Richter Dr. Kartzke und die Richterinnen Graßnack, Sacher, Borris und Dr. Brenneisen  beschlossen:  Der Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision wird stattgegeben. 

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BGH 12. Zivilsenat, Urteil vom 18.04.2018, XII ZR 76/17

E-Law Admin/ Juni 1, 2018/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz 1. Die Parteien eines Mietvertrags können grundsätzlich das Mietverhältnis auch dann jederzeit durch einen Aufhebungsvertrag (§ 311 Abs. 1 BGB) vorzeitig beenden, wenn der Mieter einen Untermietvertrag geschlossen oder einem Dritten auf einer anderen rechtlichen Grundlage die Mietsache zur Nutzung überlassen hat. 2. In diesen Fällen ist der Abschluss eines Mietaufhebungsvertrags in der Regel nicht sittenwidrig, wenn dem Hauptmieter

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