BVerwG 10. Senat, Urteil vom 15.03.2017, 10 C 3/16

E-Law Admin/ Mai 24, 2017/ BVerwG-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Zur Frage der Anwendbarkeit zivilrechtlicher Verjährungsfristen bei öffentlich-rechtlichen Erstattungsansprüchen.

Leitsatz

1. Auf den Erstattungsanspruch nach § 49a Abs. 1 Satz 1 VwVfG findet seit Inkrafttreten des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes am 1. Januar 2002 nicht mehr die kenntnisunabhängige dreißigjährige Verjährungsfrist in entsprechender Anwendung des § 195 BGB a.F., sondern die kenntnisabhängige dreijährige Verjährungsfrist in entsprechender Anwendung des § 195 BGB n.F. Anwendung.
2. Verhandlungen zwischen dem Gläubiger und dem Schuldner hemmen die Verjährung grundsätzlich hinsichtlich sämtlicher Ansprüche, die der Gläubiger aus dem betreffenden Lebenssachverhalt herleiten kann (Anschluss an BGH, Urteil vom 5. Juni 2014 – VII ZR 285/12NJW-RR 2014, 981).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, 17. November 2015, Az: 6 A 10633/15.OVG, Urteil
vorgehend VG Koblenz, 8. Dezember 2014, Az: 3 K 1066/13.KO, Urteil

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