e-Law Admin/ Dezember 21, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

1. Ein Rechtsanwalt, der mit der zwangsweisen Durchsetzung einer Forderung beauftragt worden ist und einen Titel gegen einen Schuldner des Mandanten erwirkt hat, hat z?gig die Zwangsvollstreckung zu betreiben, soweit pf?ndbares Verm?gen bekannt ist oder mit den M?glichkeiten, welche die Zivilprozessordnung bietet, ermittelt werden kann (Best?tigung von BGH, Urt. vom 7. September 2017 – IX ZR 71/16, WM 2017, 1938 Rn. 11).

2. Bestehen Anhaltspunkte daf?r, dass eine Verz?gerung der Zwangsvollstreckung zum Ausfall des Mandanten f?hren w?rde, muss der beauftragte Rechtsanwalt die Zwangsvollstreckung mit besonderer Beschleunigung betreiben. Er muss dann unter den verf?gbaren Vollstreckungsm?glichkeiten diejenige ausw?hlen, die am schnellsten zu einem Ergebnis f?hrt.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG N?rnberg, 21. Dezember 2016, Az: 12 U 59/15
vorgehend LG N?rnberg-F?rth, 17. November 2014, Az: 6 O 3686/14

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