e-Law Admin/ Mai 6, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

1. Die Kündigung des Dienstverhältnisses ist nur dann durch ein vertragswidriges Verhalten veranlasst, wenn zwischen dem vertragswidrigen Verhalten und der Kündigung ein unmittelbarer Zusammenhang besteht. Dies ist dann der Fall, wenn die Vertragsverletzung Motiv für die außerordentliche Kündigung war und sie diese adäquat kausal verursacht hat (Anschluss an BGH vom 13. September 2018 – III ZR 294/16, NJW 2018, 3513).

2. Vorarbeiten eines Anwalts, welche noch zu keinem Arbeitsergebnis geführt haben, das an den Mandanten oder einen Dritten herausgegeben werden sollte, können eine Pflichtwidrigkeit nicht begründen, selbst wenn sie Fehler aufweisen.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend KG Berlin, 8. Juni 2018, Az: 9 U 41/16, Urteil
vorgehend LG Berlin, 30. Dezember 2015, Az: 23 O 394/14

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