e-Law Admin/ August 22, 2018/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

1. Maßgeblich für die Beurteilung, ob es Insolvenzgläubigern zuzumuten ist, die Kosten eines vom Insolvenzverwalter geführten Rechtsstreits aufzubringen, ist nicht die voraussichtliche Erhöhung ihrer Befriedigungsquote, sondern das Verhältnis des zu erwartenden Ertrags zu den aufzubringenden Kosten.

2. Insolvenzgläubigern ist es regelmäßig nicht zuzumuten, die Kosten eines vom Insolvenzverwalter geführten Rechtsstreits aufzubringen, wenn sich ihre Befriedigung unter Berücksichtigung des Prozess- und Beibringungsrisikos voraussichtlich um weniger als das Doppelte der aufzubringenden Kosten verbessert.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Celle, 18. Februar 2016, Az: 16 W 4/16
vorgehend LG Verden, 2. Dezember 2015, Az: 10 O 27/15

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