e-Law Admin/ September 10, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Die Vorschrift des § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 ZPO verlangt, dass die Berufungsbegründungsschrift ihrem gesamten Inhalt nach eindeutig erkennen lässt, in welchem Umfang und mit welchem Ziel das Urteil der ersten Instanz angefochten werden soll (im Anschluss an Senatsurteil vom 22. März 2006 – VIII ZR 212/04, NJW 2006, 2705 Rn. 8; BGH, Beschlüsse vom 31. August 2010 – VIII ZB 13/10, WuM 2011, 48 Rn. 7; vom 10. Juni 2015 – XII ZB 611/14, NJW-RR 2015, 963 Rn. 10; vom 1. Juni 2017 – III ZB 77/16, NJW-RR 2017, 1341 Rn. 8; jeweils mwN). Das ist aber bereits dann der Fall, wenn die Berufungsbegründung den Schluss auf die Weiterverfolgung des erstinstanzlichen Begehrens zulässt (im Anschluss an BGH, Beschlüsse vom 2. Februar 2012 – V ZB 184/11, NJW-RR 2012, 397 Rn. 6; vom 29. März 2012 – V ZB 176/11, juris Rn. 6; vom 26. Juni 2019 – VII ZB 61/18, juris Rn. 9).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Regensburg, 18. Februar 2019, Az: 24 S 157/18
vorgehend LG Regensburg, 27. Dezember 2018, Az: 24 S 157/18
vorgehend AG Regensburg, 26. Juli 2018, Az: 9 C 756/18

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