e-Law Admin/ September 9, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Scheitert die Übermittlung eines fristgebundenen Schriftsatzes an der temporären Belegung oder Störung des Telefaxempfangsgeräts des Gerichts, darf der Prozessbevollmächtigte der Partei nicht ohne Weiteres mehrere Stunden vor Ablauf des letzten Tages der Frist – vorliegend bereits gegen 20.00 Uhr – zusätzliche Übermittlungsversuche einstellen (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 4. November 2014 – II ZB 25/13, NJW 2015, 1027 Rn. 21).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Paderborn, 6. Februar 2018, Az: 5 S 80/17
vorgehend AG Brakel, 11. September 2017, Az: 7 C 50/17

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