e-Law Admin/ Mai 16, 2018/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

1. Im Falle der einvernehmlichen Vertragsbeendigung richtet sich die vom Auftragnehmer zu beanspruchende Vergütung nach § 8 Nr. 1 Abs. 2 VOB/B (2002), sofern sich die Parteien über die Folgen der Vertragsbeendigung nicht anderweitig geeinigt haben (im Anschluss an BGH, Urteil vom 4. Juni 1973, VII ZR 113/71, NJW 1973, 1463).

2. Eine Anpassung der vereinbarten Vergütung nach § 2 Nr. 3 VOB/B (2002) kommt nur in Betracht, wenn es ohne Eingriff in den ursprünglichen Leistungsbestand zu einer reinen Mengenänderung bei den Vordersätzen der bei Vertragsschluss festgelegten Leistungen kommt (im Anschluss an BGH, Urteil vom 27. November 2003, VII ZR 346/01, BauR 2004, 495 = NZBau 2004, 207).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend BGH, 8. November 2017, Az: VII ZR 82/17, Beschluss
vorgehend OLG Rostock, 14. März 2017, Az: 4 U 155/12, Urteil
vorgehend LG Schwerin, 29. November 2012, Az: 4 O 270/12

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