e-Law Admin/ September 26, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

1. Die hinreichende Erfolgsaussicht für ein Mahnverfahren kann nicht allein deshalb verneint werden, weil ein Widerspruch des Antragsgegners zu erwarten ist.

2. In einem solchen Fall kann auch nicht ohne Weiteres die Mutwilligkeit der beabsichtigten Rechtsverfolgung (§ 114 Abs. 2 ZPO) angenommen werden. Hierfür bedarf es vielmehr der Würdigung aller Umstände des Einzelfalls (Abgrenzung zu BGH, Beschluss vom 31. August 2017 – III ZB 37/17, Rn. 9 f., NJW-RR 2017, 1469; Beschlüsse vom 28. November 2017 – X ZA 1/16 und 2/16; Beschluss vom 11. Januar 2018 – III ZB 87/17, Rn. 8, FamRZ 2018, 601).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Berlin, 10. Juni 2016, Az: 54 T 15/16
vorgehend AG Wedding, 2. März 2016, Az: 15-1256474-04-N

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