e-Law Admin/ Mai 23, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

1. Die Realisierung des Schadens erst nach einer zeitlichen Verzögerung von eineinhalb Tagen steht der Zurechnung der Betriebsgefahr im Sinne des § 7 Abs. 1 StVG nicht entgegen, wenn die beim Betrieb geschaffene Gefahrenlage solange fort- und nachwirkte.

2. Der haftungsrechtliche Zurechnungszusammenhang wird durch einen Sorgfaltspflichtverstoß eines mit der Schadensbeseitigung beauftragten Dritten in der Regel nicht unterbrochen.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Celle, 3. Mai 2018, Az: 5 U 132/17
vorgehend LG Verden, 9. Oktober 2017, Az: 8 O 6/17

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