e-Law Admin/ Juni 28, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Die zum “Schockschaden” entwickelten Grundsätze (vgl. nur Senatsurteile vom 10. Februar 2015 – VI ZR 8/14, NJW 2015, 2246 Rn. 9; vom 27. Januar 2015 – VI ZR 548/12, NJW 2015, 1451 Rn. 6) sind auch in dem Fall anzuwenden, in dem das haftungsbegründende Ereignis kein Unfallereignis im eigentlichen Sinne, sondern eine fehlerhafte ärztliche Behandlung ist. Eine Rechtfertigung dafür, die Ersatzfähigkeit von “Schockschäden” im Falle ärztlicher Behandlungsfehler weiter einzuschränken als im Falle von Unfallereignissen, besteht grundsätzlich nicht.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Köln, 12. Juli 2017, Az: 5 U 144/16, Urteil
vorgehend LG Köln, 26. Oktober 2016, Az: 25 O 326/15

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