e-Law Admin/ April 28, 2020/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Bei der fiktiven Schadensberechnung ist für die Bemessung des Schadensersatzanspruchs materiell-rechtlich der Zeitpunkt der vollständigen Erfüllung, verfahrensrechtlich regelmäßig der Zeitpunkt der letzten mündlichen Tatsachenverhandlung maßgeblich. Vorher eintretende Preissteigerungen für die günstigere Reparaturmöglichkeit in einer freien Fachwerkstatt, auf die der Schädiger den Geschädigten gemäß § 254 Abs. 2 BGB verweisen darf, gehen daher in der Regel zu Lasten des Schädigers.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Saarbrücken, 1. März 2019, Az: 13 S 119/18, Urteil
vorgehend AG Homburg, 17. Juli 2018, Az: 23 C 84/17 (20)

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