e-Law Admin/ April 13, 2018/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Es besteht kein gesetzlicher Anspruch darauf, in Vordrucken und Formularen nicht mit Personenbezeichnungen erfasst zu werden, deren grammatisches Geschlecht vom eigenen natürlichen Geschlecht abweicht. Nach dem allgemein üblichen Sprachgebrauch und Sprachverständnis kann der Bedeutungsgehalt einer grammatisch männlichen Personenbezeichnung jedes natürliche Geschlecht umfassen (“generisches Maskulinum”).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Saarbrücken, 10. März 2017, Az: 1 S 4/16, Urteil
vorgehend AG Saarbrücken, 12. Februar 2016, Az: 36 C 300/15 (12), Urteil

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