BGH 6. Zivilsenat, Beschluss vom 18.07.2017, VI ZR 52/16

E-Law Admin/ August 31, 2017/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Ein Prozessbevollmächtigter muss seine Partei darüber unterrichten, ob, in welchem Zeitraum, in welcher Weise und bei welchem Gericht gegen eine Entscheidung Rechtsmittel eingelegt werden kann (im Anschluss an Senat, Beschluss vom 9. Mai 1989, VI ZB 12/89, juris Rn. 5; BGH, Beschlüsse vom 9. Februar 1977, IV ZR 170/76, NJW 1977, 1198; vom 20. Mai 1981, IVb ZB 524/81, VersR 1981, 850 und vom 30. Mai 1985, III ZB 10/85, VersR 1985, 768). Diese Unterrichtung erfordert eine richtige Belehrung über den Zeitpunkt des Ablaufs der Rechtsmittelfrist (im Anschluss an BGH, Beschlüsse vom 12. März 1969, IV ZB 1061/68, VersR 1969, 635, 636 und vom 9. Februar 1977, IV ZR 170/76, NJW 1977, 1198).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Celle, 3. Dezember 2015, Az: 13 U 45/15
vorgehend LG Lüneburg, 24. Februar 2015, Az: 9 O 298/14

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