e-Law Admin/ Februar 8, 2020/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Eine Partei darf grundsätzlich darauf vertrauen, dass im Bundesgebiet werktags – innerhalb der Briefkastenleerungszeiten – aufgegebene Postsendungen am folgenden Werktag ausgeliefert werden. Ohne konkrete Anhaltspunkte muss ein Rechtsmittelführer deshalb nicht mit Postlaufzeiten rechnen, die die ernsthafte Gefahr der Fristversäumung begründen (Anschluss BGH, Beschluss vom 23. Januar 2019 – VII ZB 43/18, NJW-RR 2019, 500).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Lüneburg, 22. Februar 2019, Az: 2 S 42/18
vorgehend AG Soltau, 17. Oktober 2018, Az: 4 C 216/18

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