e-Law Admin/ November 28, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Behauptet der Geschädigte eines Verkehrsunfalles, von einem eventuellen Vorschaden selbst keine Kenntnis und den beschädigten Pkw in unbeschädigtem Zustand erworben zu haben, kann ihm nicht verwehrt werden, eine tatsächliche Aufklärung auch hinsichtlich solcher Punkte zu verlangen, über die er kein zuverlässiges Wissen besitzt und auch nicht erlangen kann. Der Geschädigte ist deshalb grundsätzlich nicht gehindert, die von ihm nur vermutete fachgerechte Reparatur des Vorschadens zu behaupten und unter Zeugenbeweis zu stellen. Darin liegt weder eine Verletzung der prozessualen Wahrheitspflicht noch ein unzulässiger Ausforschungsbeweis.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Köln, 21. August 2018, Az: I-18 U 148/17, Beschluss
vorgehend LG Köln, 5. Oktober 2017, Az: 2 O 372/16, Urteil

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