e-Law Admin/ Oktober 12, 2018/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Die biostatistische Wahrscheinlichkeitsberechnung ist in Bezug auf DNA-Einzelspuren standardisiert, so dass es einer Darstellung der Anzahl der untersuchten Merkmalssysteme und der Anzahl der diesbezüglichen Übereinstimmungen nicht mehr bedarf. Das Tatgericht genügt den Darlegungsanforderungen, wenn es das Gutachtenergebnis in Form der biostatistischen Wahrscheinlichkeitsaussage in numerischer Form mitteilt, da diese die beiden übrigen bisherigen Anforderungen widerspiegelt.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend BGH, 5. April 2017, Az: 5 StR 50/17, Beschluss
vorgehend BGH, 23. März 2017, Az: 5 StR 50/17, Beschluss
vorgehend LG Potsdam, 29. Juli 2016, Az: 22 KLs 25/15

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