BGH 3. Zivilsenat, Versäumnisurteil vom 23.03.2017, III ZR 93/16

E-Law Admin/ April 21, 2017/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Allein der Umstand, dass ein Anleger, dem nach Abschluss der Beratung zum (formalen) Vollzug der bereits getroffenen Anlageentscheidung kurz der Zeichnungsschein zur Unterschrift vorgelegt wird, den Text des Scheins vor der Unterzeichnung nicht durchliest und deshalb nicht den Widerspruch zwischen der erfolgten Beratung und im Schein enthaltenen Angaben zur Anlage bemerkt, rechtfertigt für sich nicht den Vorwurf grob fahrlässiger Unkenntnis im Sinne des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Frankfurt, 22. Januar 2016, Az: 24 U 156/14
vorgehend LG Darmstadt, 3. Juni 2014, Az: 13 O 324/13

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