BGH 3. Zivilsenat, Urteil vom 07.11.2019, III ZR 16/18

e-Law Admin/ Dezember 14, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Hat der Kläger ein unzuständiges Gericht angerufen und erklärt er nach Begleichung der Klageforderung die Hauptsache einseitig für erledigt, so setzt die Feststellung der Erledigung der Hauptsache voraus, dass der Kläger zum Zeitpunkt des erledigenden Ereignisses bereits einen zulässigen und begründeten Antrag auf Verweisung des Rechtsstreits an das zuständige Gericht gestellt hat. Wird die Verweisung erst zu einem späteren Zeitpunkt beantragt, so ist die Feststellungsklage hingegen als unbegründet abzuweisen (Anschluss an BGH [XII. Zivilsenat], Beschluss vom 22. Mai 2019 – III ZR 16/18, NJW 2019, 2544).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend BGH, 22. Mai 2019, Az: III ZR 16/18, Beschluss
vorgehend BGH, 28. Februar 2019, Az: III ZR 16/18, Beschluss
vorgehend OLG Stuttgart, 20. Dezember 2017, Az: 4 U 143/17, Urteil
vorgehend LG Tübingen, 23. Juni 2017, Az: 4 O 277/16

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