e-Law Admin/ Juni 28, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Die Mitarbeiter eines privaten Unternehmens, die zur Ausführung einer verkehrsbeschränkenden Anordnung der Straßenbaubehörde und des der Anordnung beigefügten Verkehrszeichenplans (§ 45 Abs. 2 und 6 StVO) Verkehrsschilder nicht ordnungsgemäß befestigen, handeln als Verwaltungshelfer und damit als Beamte im haftungsrechtlichen Sinne. Ihre persönliche Haftung gegenüber einem durch das Verkehrsschild Geschädigten scheidet daher gemäß Art. 34 Satz 1 GG aus (Bestätigung und Fortführung von BGH, Urteil vom 9. Oktober 2014 – III ZR 68/14, NJW 2014, 3580).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Kaiserslautern, 23. Mai 2018, Az: 1 S 67/17
vorgehend AG Kaiserslautern, 27. April 2017, Az: 2 C 297/15

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