e-Law Admin/ Januar 24, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

1. Wird der Anspruch (erstmals) klageerweiternd im Wege der Anschlussberufung geltend gemacht, so führt dies zur Verjährungshemmung nach § 204 Abs. 1 Nr. 1 BGB.

2. Die Hemmung der Verjährung von erstmals im Wege der Anschlussberufung gerichtlich geltend gemachten Ansprüchen endet gemäß § 204 Abs. 2 Satz 1 BGB sechs Monate nach dem – mit der rechtskräftigen Zurückweisung der Hauptberufung gemäß § 522 Abs. 2 ZPO verbundenen – Wegfall der Anschlussberufung gemäß § 524 Abs. 4 ZPO.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Rostock, 20. Dezember 2017, Az: 1 U 53/16
vorgehend LG Neubrandenburg, 19. Januar 2016, Az: 4 O 60/14

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