BGH 2. Zivilsenat, Urteil vom 04.04.2017, II ZR 179/16

E-Law Admin/ Mai 19, 2017/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

BUNDESGERICHTSHOF  URTEIL II ZR 179/16 V

Leitsatz

Die Überleitungsvorschrift Art. 229 § 9 Abs. 1 EGBGB verdrängt als speziellere Regelung die Überleitungsvorschrift Art. 229 § 5 Satz 2 EGBGB bezüglich § 358 BGB nur, soweit § 358 BGB durch das Gesetz zur Änderung des Rechts der Vertretung durch Rechtsanwälte vor den Oberlandesgerichten vom 23. Juli 2002 (OLG-Vertretungsänderungsgesetz, BGBl. I S. 2850) geändert worden ist.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Dresden, 30. Januar 2017, Az: 8 U 389/13
vorgehend LG Chemnitz, 29. Januar 2013, Az: 7 O 182/12

Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 4. April 2017 durch die Richter Prof. Dr. Drescher als Vorsitzenden, Born, Sunder und Dr. Bernau sowie die Richterin Grüneberg
für Recht erkannt:
Auf die Rechtsmittel der Beklagten werden das Urteil des 8. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Dresden vom 30. Januar 2014 aufgehoben und das Teilurteil der 7. Zivilkammer des Landgerichts Chemnitz vom 29. Januar 2013 abgeändert.
Die Klage wird insgesamt abgewiesen.
Der Kläger trägt die Kosten des Rechtsstreits.
Von Rechts wegen

Lesen Sie mehr zu Tatbestand und Gründen auf Seite 2…

Share this Post

Hinterlasse einen Kommentar