e-Law Admin/ Oktober 11, 2018/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Vereitelt ein Strafverteidiger die Beschlagnahme von Geschäftsunterlagen, für die kein Beschlagnahmeverbot besteht, indem er absichtlich oder wissentlich falsche Angaben zu seinem Besitz an diesen macht, überschreitet er die Grenzen zulässiger Verteidigung. Ein solches Verhalten erfüllt den Tatbestand der Strafvereitelung, wenn dadurch das Strafverfahren gegen den Mandanten zumindest für geraume Zeit verzögert wird.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Oldenburg (Oldenburg) , 20. Februar 2018, Az: 1 ARs 1/18

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