e-Law Admin/ August 13, 2018/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Schäden an der Sachsubstanz der Mietsache, die durch eine Verletzung von Obhutspflichten des Mieters entstanden sind, hat dieser – auch nach Beendigung des Mietverhältnisses – nach §§ 280 Abs. 1, 241 Abs. 2 BGB als Schadensersatz neben der Leistung nach Wahl des Vermieters durch Wiederherstellung (§ 249 Abs. 1 BGB) oder durch Geldzahlung (§ 249 Abs. 2 BGB) zu ersetzen, ohne dass es einer vorherigen Fristsetzung des Vermieters bedarf (im Anschluss an BGH Urteil vom 28. Februar 2018, VIII ZR 157/17, NZM 2018, 320).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Fulda, 7. Juli 2017, Az: 1 S 34/17
vorgehend AG Fulda, 29. März 2017, Az: 31 C 54/16 (A)

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