e-Law Admin/ März 26, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

1. Hat das Beschwerdegericht die Rechtsbeschwerde wegen einer Rechtsfrage zugelassen, die allein für einen eindeutig abgrenzbaren Teil des Verfahrensstoffs von Bedeutung ist, kann die gebotene Auslegung der Entscheidungsgründe ergeben, dass die Zulassung der Rechtsbeschwerde auf diesen Teil des Verfahrensstoffs beschränkt ist (im Anschluss an BGH Beschlüsse vom 12. September 2018 – VII ZB 56/15, NZBau 2018, 738 und vom 21. August 2018 – VIII ZR 186/17, NZM 2018, 983).

2. Durch § 21 Abs. 3 VersAusglG soll dem Ausgleichsberechtigten die Realisierung der schuldrechtlichen Ausgleichsrente im Wege der Abtretung erleichtert und ihre unbeschränkte, auch über Pfändungsgrenzen hinausgehende Durchsetzung ermöglicht werden (Fortführung von Senatsbeschlüssen vom 2. Juli 2008 – XII ZB 148/06, FamRZ 2008, 1841 und vom 11. September 2007 – XII ZB 177/04, FamRZ 2007, 2055).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Karlsruhe, 2. März 2016, Az: 16 UF 61/15
vorgehend AG Heidelberg, 28. Januar 2015, Az: 31 F 128/13

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