BGH 12. Zivilsenat, Beschluss vom 22.03.2017, XII ZB 260/16

E-Law Admin/ Mai 12, 2017/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Ein Betreuer darf nur für Aufgabenkreise bestellt werden, in denen die Betreuung erforderlich ist. Für welche Aufgabenkreise ein Betreuungsbedarf besteht, ist aufgrund der konkreten, gegenwärtigen Lebenssituation des Betroffenen zu beurteilen. Dabei genügt es, wenn ein Handlungsbedarf in dem betreffenden Aufgabenkreis jederzeit auftreten kann (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 15. Februar 2017, XII ZB 510/16 – juris und vom 6. Juli 2016, XII ZB 131/16, FamRZ 2016, 1668).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Koblenz, 25. April 2016, Az: 2 T 340/16
vorgehend AG St. Goar, 2. Dezember 2014, Az: 1 XVII 123/14

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