BGH 12. Zivilsenat, Beschluss vom 13.09.2017, XII ZB 157/17

E-Law Admin/ Oktober 6, 2017/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Auch bei einem umfangreichen Vermögen des Betreuten kann ein Einwilligungsvorbehalt nur dann angeordnet werden, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine Vermögensgefährdung erheblicher Art vorliegen. Der Grundsatz der Erforderlichkeit bedeutet dabei auch, dass der Einwilligungsvorbehalt je nach den Umständen auf ein einzelnes Objekt oder eine bestimmte Art von Geschäften beschränkt werden kann (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 28. Juli 2015, XII ZB 92/15, FamRZ 2015, 1793).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Deggendorf, 9. März 2017, Az: 13 T 27/17
vorgehend AG Deggendorf, 17. Januar 2017, Az: XVII 1395/16

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