e-Law Admin/ Oktober 18, 2018/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Eine Zwangsmaßnahme ist nur dann gemäß § 1906a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BGB zulässig, wenn zuvor ernsthaft, mit dem nötigen Zeitaufwand und ohne Ausübung unzulässigen Drucks versucht worden ist, den Betreuten von der Notwendigkeit der ärztlichen Maßnahme zu überzeugen. Das Vorliegen dieser Voraussetzung hat das Gericht in jedem Einzelfall festzustellen und in seiner Entscheidung in nachprüfbarer Weise darzulegen (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 13. September 2017, XII ZB 185/17, FamRZ 2017, 2056).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Hannover, 15. Februar 2018, Az: 4 T 17/18
vorgehend AG Hannover, 29. Januar 2018, Az: 660 XVII H 8320

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