e-Law Admin/ Mai 7, 2018/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Ist ein Abänderungsantrag des Unterhaltsgläubigers auf Erhöhung des durch Urteil oder Beschluss titulierten Unterhalts vollständig abgewiesen worden, so kann ein späterer Abänderungsantrag des Unterhaltsschuldners auf Herabsetzung in zulässiger Weise auch auf solche Tatsachen gestützt werden, die schon im vorausgegangenen Abänderungsverfahren zu berücksichtigen gewesen wären (Aufgabe von Senatsurteil vom 1. Oktober 1997, XII ZR 49/96, BGHZ 136, 374 = FamRZ 1998, 99; Fortführung von Senatsbeschluss vom 29. Mai 2013, XII ZB 374/11, FamRZ 2013, 1215).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Oldenburg (Oldenburg), 27. Februar 2017, Az: 3 UF 122/16
vorgehend AG Norden, 22. August 2016, Az: 7 F 11/16 UE

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