e-Law Admin/ September 13, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

1. In Verfahren nach dem Gesetz ?ber das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit tritt eine Erledigung der Hauptsache dann ein, wenn nach Einleitung des Verfahrens der Verfahrensgegenstand durch ein Ereignis, welches eine Ver?nderung der Sach- und Rechtslage herbeif?hrt, weggefallen ist, so dass die Weiterf?hrung des Verfahrens keinen Sinn mehr h?tte, weil eine Sachentscheidung nicht mehr ergehen kann (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 22. November 2017 – XII ZB 578/16, FamRZ 2018, 198; BGH Beschl?sse vom 8. Mai 2012 – II ZB 17/11, NJW-RR 2012, 997 und vom 14. Oktober 2010 – V ZB 78/10, FGPrax 2011, 39).

2. F?r eine Antragstellung nach ? 62 Abs. 1 FamFG reicht es aus, wenn sich aus dem gesamten Vorbringen des Betroffenen konkludent das Begehren ergibt, die Rechtm??igkeit der getroffenen Ma?nahme ?berpr?fen zu lassen.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Frankfurt, 12. September 2018, Az: 2-29 T 262/18
vorgehend AG Bad Homburg, 22. Februar 2018, Az: 42 XVII 179/17 Z

e-Law Trainer

Share this Post

Hinterlasse einen Kommentar