BGH 12. Zivilsenat, Beschluss vom 06.09.2017, XII ZB 660/14

E-Law Admin/ Oktober 11, 2017/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

1. Ein Frau-zu-Mann-Transsexueller, der nach der rechtskräftigen Entscheidung über die Änderung der Geschlechtszugehörigkeit ein Kind geboren hat, ist im Rechtssinne Mutter des Kindes.

2. Er ist sowohl im Geburtenregister des Kindes als auch in den aus dem Geburtenregister erstellten Geburtsurkunden – sofern dort Angaben zu den Eltern aufzunehmen sind – als “Mutter” mit seinen früher geführten weiblichen Vornamen einzutragen.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend KG Berlin, 30. Oktober 2014, Az: 1 W 48/14, Beschluss
vorgehend AG Schöneberg, 13. Dezember 2013, Az: 71 III 254/13, Beschluss

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