e-Law Admin/ August 9, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

1. Belege, die ein Auskunftspflichtiger vorlegen soll, müssen in dem Titel bezeichnet und daher jedenfalls in den Entscheidungsgründen konkretisiert werden (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 11. Mai 2016 – XII ZB 12/16, FamRZ 2016, 1448). Hierzu ist es jedenfalls erforderlich, dass aus dem Titel der Zeitraum, auf den sich die vorzulegenden Belege beziehen müssen, hervorgeht.

2. Hat die Auskunftsverpflichtung, gegen die sich der Rechtsmittelführer zur Wehr setzt, keinen vollstreckbaren Inhalt, erhöht sich die Beschwer um die mit der Abwehr einer insoweit ungerechtfertigten Zwangsvollstreckung verbundenen Kosten (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 2. September 2015 – XII ZB 132/15, FamRZ 2015, 2142).

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Frankfurt, 22. Februar 2019, Az: 6 UF 174/18
vorgehend AG Darmstadt, 2. August 2018, Az: 53 F 846/17 S

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