e-Law Admin/ November 30, 2019/ BGH-Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

Die gemäß Artikel 247 § 6 Abs. 2, § 9 Abs. 1 Satz 3 EGBGB in einen Verbraucherdarlehensvertrag aufzunehmenden Pflichtangaben zum Widerrufsrecht müssen nicht mit den übrigen Darlehensbestimmungen in einer einheitlichen Vertragsurkunde enthalten sein. Vielmehr genügt es zur Wahrung der Schriftform des § 492 Abs. 2 BGB, wenn in der Haupturkunde hinreichend deutlich auf die Anlage, die die Widerrufsinformation enthält, Bezug genommen wird.

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend OLG Rostock, 12. Dezember 2018, Az: 1 U 43/18
vorgehend LG Rostock, 10. April 2018, Az: 1 O 734/16

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