BFH 8. Senat, Beschluss vom 13.11.2019, VIII S 37/18

e-Law Admin/ Januar 10, 2020/ BFH-Rechtsprechung, Rechtsprechung/ 0Kommentare

Entnahmen aus dem Gesamthandsvermögen durch einen ungetreuen Mitunternehmer

Leitsatz

NV: Unberechtigte Entnahmen eines Mitunternehmers aus dem bereits vorhandenen oder realisierten Gesellschaftsvermögen führen wie Veruntreuungen durch einen Nichtgesellschafter bei der Mitunternehmerschaft zu einer Betriebsausgabe. Bei einer Personengesellschaft, die ihren Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG durch Einnahme-Überschussrechnung ermittelt, kommt die (korrespondierende) Aktivierung eines durch unberechtigte Entnahmen des ungetreuen Gesellschafters entstandenen Ersatzanspruchs nicht in Betracht.

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