BFH 3. Senat, Urteil vom 17.03.2020, III R 31/19

E-Law Admin/ November 6, 2020/ BFH-Rechtsprechung, Rechtsprechung/ 0Kommentare

Leitsatz

1. NV: Ein Kindergeldanspruch besteht nicht mehr, wenn das Kind eine erstmalige Berufsausbildung (hier: Industriekauffrau) abgeschlossen hat und während der nachfolgenden (Zweit-)Ausbildung zur Betriebswirtin mehr als 20 Wochenstunden arbeitet, sofern die Berufstätigkeit im Vergleich zur Ausbildung als “Hauptsache” anzusehen ist (Anschluss an BFH-Urteil vom 11.12.2018 – III R 26/18, BFHE 263, 209, BStBl II 2019, 765).

2. NV: Wurde ein Kindergeldantrag erst nach dem 31.12.2017 eingereicht, besteht nach § 66 Abs. 3 EStG a.F. nur für die letzten sechs Monate vor Beginn des Monats, in dem der Antrag bei der Familienkasse eingegangen ist, ein Anspruch auf Kindergeld.

vorgehend FG Münster, 7. März 2019, Az: 8 K 1902/18 Kg, Urteil

e-Law Trainer

Share this Post

Hinterlasse einen Kommentar